Berichte aus Roetgen und seiner Umgebung  Roetgener Heimatkunde
HeuGeVe-Roetgen
Im Schlunk:
So nennt man das Gelände westlich der Weser an der Schwerzfelderstrasse mit der Flurbezeichnung: "Mückenheide". Woher die Bezeichnung Schlunk stammt, ist nicht bekannt. Gerodet wurde das Gelände von der Familie Wilms in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Es gab hier auch einen Steinbruch (zu dem wir sicher noch etwas nachtragen können). Wenn wir der Weser flussauf folgen, stoßen wir bald auf die Überreste eines Schwimmbades. Die Mauern dieses Naturschwimmbades sind heute noch vollständig erhalten, man könnte sicherlich dieses Schwimmbad wieder aktivieren. Wobei aber schon berechtigte Zweifel bestehen, ob heutige Generationen in einem derart kalten Wasser noch schwimmen wollten - von Haftungsfragen einmal ganz abgesehen. Erbaut wurde das Schwimmbad vom Arbeitsdienst vor dem 2. Weltkrieg. (Freiwilliger AD oder RAD? Muß noch geklärt werden). Zur Aufstauung der Weser wurde in die Nuten der Mauern Holzbalken eingelassen. Einige dieser Balken sind heute noch zu sehen. Laut Bericht von Georg Johnen (Zeitzeuge) hatte das Schwimmbad einen Tiefe von ca. 1,50 Meter, bei einer Länge von geschätzt 15 Metern. Es war also ein richtiges Schwimmbad.                                                                                        (frasch)